Der Fachbereich Kinder- und Jugendschutz der Stadt Mainz widmet sein „Thema des Monats" dem Umgang mit Cybermobbing. Anlass ist der Internationale Tag gegen Mobbing und Cybermobbing am 5. November. Betroffen sein können Kinder, Jugendliche und Erwachsene, etwa in sozialen Netzwerken, Chats, Online-Games oder Foren.
Was ist Cybermobbing?
Gemeint ist, dass jemand über digitale Medien gezielt verletzt, beleidigt, bloßgestellt oder ausgegrenzt wird. Dazu zählen:
- beleidigende Nachrichten und Kommentare
- das Verbreiten beschämender Bilder oder Videos
- der absichtliche Ausschluss aus Gruppen und Chats
- Gerüchte und die Weitergabe privater Informationen
- gefälschte Accounts sowie manipulierte oder erfundene Inhalte
Häufig handelt es sich um wiederholte und gezielte Verletzungen.
Tipps für Betroffene
- Mit einer vertrauten Person sprechen, etwa einem Elternteil oder einer Lehrkraft.
- Screenshots, Chatverläufe und Beiträge als Beweise sichern, um den Vorfall bei Bedarf zu melden.
- Beleidigende Nutzer blockieren und verletzende Inhalte auf den Plattformen melden.
- Privatsphäre-Einstellungen anpassen, um das eigene Profil und die Kontaktmöglichkeiten besser zu schützen.
Tipps für Beobachtende
- Nicht wegsehen, Betroffene ernst nehmen und Unterstützung anbieten. Schon eine Nachricht kann zeigen, dass die Person nicht allein ist.
- Verletzende Inhalte melden und weder liken, kommentieren noch weiterleiten.
- Bei Unsicherheit eine erwachsene Vertrauensperson einbeziehen.
- Selbst einen respektvollen und freundlichen Umgang im Netz pflegen.
Beratungsangebote
- Jugendschutz der Landeshauptstadt Mainz
- Nummer gegen Kummer
- JUUUPORT
- bke-Jugendberatung
Quelle: Landeshauptstadt Mainz