Der Ingelheimer Erich Dahlheimer ist mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden. Innenminister Sven Teuber überreichte die Ehrung am 28. Oktober 2026 bei einer Feierstunde in Neustadt an der Weinstraße. Insgesamt wurden 41 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Kommunalpolitik geehrt. Vorgeschlagen hatte Dahlheimer die Stadt Ingelheim.

Stadtrat und Fahrradbeauftragter

Dahlheimer war fast 47 Jahre in unterschiedlichen Funktionen für die Entwicklung Ingelheims aktiv. Von 1979 bis 2008 gehörte er ohne Unterbrechung dem Stadtrat an. Von 2004 bis 2008 war er Vorsitzender der SPD-Fraktion und über viele Jahre deren Sprecher im Bau- und Planungsausschuss.

Von 2009 bis ins Frühjahr 2026 war er ehrenamtlicher Fahrradbeauftragter der Stadt. In dieser Rolle vertrat er die Interessen der Radfahrenden in den städtischen Gremien, vor allem im Stadtrat und im Bau- und Planungsausschuss. In diesen Jahren erhielt die Stadt zahlreiche Auszeichnungen für die Umsetzung von Radwegen und Radverkehrseinrichtungen.

Oberbürgermeisterin Eveline Breyer dankte ihm: „Fast fünf Jahrzehnte ehrenamtlicher Einsatz für die eigene Stadt sind alles andere als selbstverständlich. Erich Dahlheimer hat sich über viele Jahre mit großem persönlichem Einsatz in die Entwicklung Ingelheims eingebracht – zunächst als Stadtratsmitglied und anschließend als Fahrradbeauftragter. Dabei hat er sich allen voran für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger starkgemacht. Für dieses außergewöhnliche Engagement und die Zeit, die er unserer Stadt gewidmet hat, gebührt ihm großer Dank und Anerkennung.“

Frühere Ehrungen

Mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette würdigt das Land Menschen, die sich besonders und über viele Jahre ehrenamtlich für die kommunale Selbstverwaltung einsetzen.

Quelle: Stadt Ingelheim am Rhein · Foto: Martin Koch

Die Kriminalpolizei Mainz hat für das Wochenende vom 30. Oktober bis 1. November drei Einbrüche registriert. Betroffen sind Nierstein, Ingelheim und Mainz-Gonsenheim.

Nierstein: Einfamilienhaus in der Ringstraße

Am 31. Oktober drangen unbekannte Täter zwischen 11:00 und 21:30 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Ringstraße ein. Sie hebelten eine Balkontür auf und durchsuchten die Räume.

Ingelheim: Gewerbeeinrichtung in der Obentrautstraße

In der Obentrautstraße in Ingelheim verschafften sich Unbekannte Zutritt zu einer Gewerbeeinrichtung. Sie hebelten ein Fenster auf. Die Tat geschah zwischen Donnerstagnachmittag, 29. Oktober, gegen 17:30 Uhr, und Freitagmorgen.

Mainz-Gonsenheim: Wohngebiet am Krongarten Park

In einem Wohngebiet in der Nähe des Krongarten Parks drangen Täter am Freitag, 30. Oktober, zwischen 15:20 und 19:30 Uhr in ein Einfamilienhaus ein. Sie hebelten ein Fenster im ersten Erdgeschoss auf und durchwühlten alle Räume.

Die Höhe des Schadens ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Hinweise und Beratung

Zeugen, die Hinweise zu den Taten geben können, wenden sich an die Kriminalpolizei Mainz unter 06131/65-33999.

Das Beratungszentrum des Polizeipräsidiums Mainz bietet kostenlose Beratungen zum Einbruchsschutz vor Ort an. Termine gibt es telefonisch unter 06131/65-31164 oder per E-Mail an Beratungszentrum.mainz@polizei.rlp.de. Informationen zur Vorbeugung stehen unter polizei-beratung.de im Bereich Einbruch.

Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Im Jugend- und Kulturzentrum „Yellow" in Ingelheim findet ein Musikerflohmarkt statt. Angeboten werden unter anderem E- und Akustikgitarren, Verstärker, Effektgeräte, Keyboards, PA-Technik, Zubehör, Noten und Fachliteratur. Die Veranstaltung läuft in den Innenräumen des Yellow, der Eintritt ist frei.

Standplätze für private Verkäufer

Private Verkäuferinnen und Verkäufer können sich noch anmelden, es sind aber nur noch fünf Standplätze verfügbar. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldung und Informationen

Anmeldung und Kontakt: E-Mail flohmarkt@ingelheim.de, Telefon 0152 07605702. Weitere Informationen und Fotos vergangener Veranstaltungen gibt es unter yellow-ingelheim.de/musikerflohmarkt.

Quelle: Stadt Ingelheim am Rhein

Auf dem Parkplatz des Kaufland-Markts im Nahering in Ingelheim hat es am Mittwoch, 28. Oktober 2026, eine Unfallflucht gegeben. Die Tat geschah zwischen 14.00 und 14.30 Uhr.

Nach Angaben der Polizei stand das später flüchtige Fahrzeug zunächst direkt neben dem beschädigten Auto auf einer markierten Parkfläche in einem hinteren Bereich der Kundenparkplätze. Vermutlich stieß der Verursacher beim Ausparken gegen das danebenstehende, geparkte Fahrzeug. Am geparkten Auto entstand Sachschaden. Danach entfernte sich der Verursacher, ohne den Unfall zu melden.

Zeugen gesucht: Wer den Vorfall beobachtet hat, soll sich bei der Polizei Ingelheim unter der Telefonnummer 06132 65510 melden.

Quelle: Polizeiinspektion Ingelheim

Mit selbst gebastelten Strafzetteln haben Viertklässler der Pestalozzischule in Ingelheim Autofahrerinnen und Autofahrer vor der Schule angesprochen. Gemeinsam mit der Polizei und dem Auto Club Europa (ACE) wollten sie auf die Gefahren durch Elterntaxis und auf die Bedeutung eines sicheren Schulwegs hinweisen. Bürgermeisterin Sybille Schäfer begleitete die Aktion vor Ort.

Perspektive der Kinder erfahren

Die Zettel hatten die Kinder zuvor im Unterricht vorbereitet. Sie sollen zum Nachdenken anregen und für mehr Rücksicht im Schulumfeld werben. Eltern konnten außerdem ein sogenanntes Tiefsehrohr ausprobieren. Damit lässt sich nachvollziehen, wie eingeschränkt das Sichtfeld von Kindern im Vergleich zu Erwachsenen ist und wie schwer es ihnen fallen kann, Verkehrssituationen einzuschätzen.

Zum Projekt gehört auch die Puppenbühne des Polizeipräsidiums Mainz. Sie vermittelt den Kindern spielerisch Inhalte zur Verkehrssicherheit und begleitet die Aktion mit Informationsmaterial. Die Schule veranstaltete zudem einen Elternabend zu den Gefahren des Bring- und Abholverkehrs und zu sicheren Alternativen.

Hintergrund: Engpässe vor der Schule

Anlass ist die Verkehrslage rund um die Pestalozzischule. Durch den Bring- und Abholverkehr entstehen dort regelmäßig unübersichtliche Situationen und Engpässe. Das Aussteigen direkt vor der Schule kann für die Kinder selbst sowie für Schülerinnen und Schüler gefährlich werden, die zu Fuß oder mit dem Rad kommen.

Bürgermeisterin Sybille Schäfer sagte: „Kinder sollen ihren Schulweg möglichst sicher und selbstständig zurücklegen können. Dafür braucht es nicht nur eine sichere Verkehrsumgebung, sondern auch die Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmenden. Die Aktion macht auf anschauliche Weise deutlich, wie wichtig es ist, die Perspektive der Kinder einzunehmen. Besonders schön finde ich, dass die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und sich für mehr Sicherheit vor ihrer Schule einsetzen.“

Weitere Termine geplant

Die Aktion ist langfristig angelegt. In den kommenden Wochen sind weitere gemeinsame Kontrolltermine mit Polizei und Schülern vorgesehen. Dabei sollen die von den Kindern gestalteten Hinweise verteilt und durch Material der Puppenbühne ergänzt werden. Die Polizei will die Verkehrssituation auch weiterhin kontrollieren.

Beteiligt sind der Sachbereich Zentrale Prävention des Polizeipräsidiums Mainz, die Polizeiinspektion Ingelheim, die Pestalozzischule, das Ordnungsamt der Stadt Ingelheim und der ACE als Kooperationspartner. Der ACE unterstützt die Aktion unter anderem mit 25 Warnwesten mit der Aufschrift „Goodbye Elterntaxi“.

Quelle: Stadt Ingelheim am Rhein

Die Polizeiinspektion Ingelheim ermittelt wegen einer schweren Körperverletzung in der Neuen Mitte in Ingelheim. Die Tat ereignete sich bereits am Montag, 19. Oktober 2026, zwischen 10:00 und 12:00 Uhr.

Nach bisherigen Erkenntnissen stieß ein Mann den Geschädigten zu Boden und trat mehrfach auf ihn ein.

Zeugenaufruf: Wer Hinweise zu dem Vorfall geben kann, meldet sich bei der Polizeiinspektion Ingelheim unter der Rufnummer 06132 6551-0. Hinweise sind auch per E-Mail an piingelheim@polizei.rlp.de möglich.

Quelle: Polizeiinspektion Ingelheim

In Ingelheim hat eine Delegation aus der kamerunischen Stadt Edéa die gemeinsame Nachhaltigkeitspartnerschaft vertieft. Es war der Gegenbesuch nach der Reise der Ingelheimer nach Edéa. Themen waren nachhaltige Waldnutzung, Klimaanpassung, Umweltbildung, urbane Begrünung und kommunale Nachhaltigkeitsstrategien. Beide Städte haben einen Stadtwald und fragen sich, wie sich dieser angesichts des Klimawandels langfristig schützen und weiterentwickeln lässt.

Einblicke in Ingelheimer Projekte

Die Gäste wurden von Oberbürgermeisterin Eveline Breyer und dem Haupt- und Finanzausschuss empfangen. Sie führten Gespräche mit mehreren Abteilungen der Stadtverwaltung und informierten sich über Stadt- und Gebäudeplanung sowie über Klimaschutz und Klimaanpassung. Außerdem besuchten sie den „Tiny Forest“ als Beispiel für urbane Begrünung und Boehringer Ingelheim, um mehr über nachhaltige Unternehmensverantwortung zu erfahren.

Im Ingelheimer Stadtwald pflanzte die Delegation Apfel- und Birnbäume und besichtigte das Sägewerk. Mit den Mitarbeitenden sprach sie über nachhaltige Waldbewirtschaftung, Klimafolgen und Biodiversität. Dominik Schönherr sagte: „Der Stadtwald ist für uns nicht nur Arbeits- und Naturraum, sondern auch ein Ort des Lernens und der Begegnung.“

Oberbürgermeisterin Breyer erklärte: „Der Gegenbesuch hat gezeigt, wie wertvoll der direkte kommunale Austausch ist. Nachhaltigkeit entsteht nicht allein durch Konzepte, sondern durch Begegnung, Vertrauen und gemeinsames Lernen.“

Workshop und Kamerunischer Abend

Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, die auch die Austauschreisen finanziert, veranstaltete einen eintägigen Workshop. Dabei wurden die bisherigen Erfahrungen der Partnerschaft reflektiert und nächste Schritte besprochen. Die Partnerschaft steht im Zusammenhang mit der entwicklungspolitischen Strategie der Stadt Ingelheim und wurde im Rahmen der Klima- und Nachhaltigkeitspartnerschaften der Servicestelle initiiert.

Beim Kamerunischen Abend kamen Bürgerinnen und Bürger mit der Delegation ins Gespräch. Der Verein Kids Development Center bot kamerunisches Essen an, der deutsch-kamerunische Musiker Samy Movet spielte Musik.

Aktionsplan geplant

Die Beteiligten wollen die Partnerschaft weiterführen und konkretisieren. In den nächsten Monaten soll dafür ein Aktionsplan entstehen, der die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren leiten soll. Dr. Dominique Gillebeert, Leiterin der Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit, sagte: „Die Partnerschaft mit Edéa zeigt, dass internationale Zusammenarbeit nicht abstrakt bleiben muss.“ Dr. Friederike Vigeland, die die Partnerschaft koordiniert, ergänzte: „Wenn Kommunen voneinander lernen, entstehen neue Perspektiven – für beide Seiten.“

Quelle: Stadt Ingelheim am Rhein

An der Präsident-Mohr-Schule (PMS) in Ingelheim übernehmen Eltern künftig die Rolle von Verkehrshelfern. Morgens vor Unterrichtsbeginn und mittags nach Unterrichtsende stehen sie an den neuralgischen Punkten des Interimsquartiers der Schule. Sie unterstützen die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zum und vom Schulgebäude und sollen so die Unfallgefahr, vor allem durch Pkw, verringern.

Stadt und Polizei begrüßen die Initiative

Bürgermeisterin Sybille Schäfer lobt das Engagement: „Wenn durch Eigeninitiative und Engagement aus der Elternschaft solche Projekte umgesetzt werden, unterstützen wir als Stadt gerne, wenn es uns möglich ist. Vielen Dank an alle Eltern und Mitwirkenden, die sich zum Schutz der Kinder hierbei einbringen.“

Dirk Christmann, Verkehrserzieher bei der Polizeiinspektion Ingelheim, bittet Eltern, ihre Kinder nicht per „Elterntaxi“ bis zum Schulhof zu fahren. Sie sollten zumindest die letzten Meter zu Fuß gehen. Das erhöhe die Sicherheit aller Kinder und senke die Unfallgefahr erheblich. Dies gelte für alle Schulen, nicht nur für die PMS.

Weitere Freiwillige gesucht

Ideengeber Huber-Teutsch hofft auf weitere Freiwillige aus der Elternschaft, ohne die die Aktion nicht gelingen könne. Langfristig wünscht er sich, dass das Modell auch an anderen Ingelheimer Schulen Nachahmer findet. Neben den etablierten Schülerlotsen könnte es so zu mehr Verkehrssicherheit im gesamten Stadtgebiet beitragen.

Quelle: Stadt Ingelheim am Rhein

Auf der A60 in Fahrtrichtung Bingen ist es am Dienstag, 27. Oktober, gegen 22.35 Uhr zu einem Unfall mit Personenschaden gekommen. Die Stelle liegt zwischen den Anschlussstellen Ingelheim-Ost und Ingelheim-West.

Nach Angaben der Polizei wollte der Fahrer eines Pkw auf dem rechten Fahrstreifen ein anderes Auto überholen. Dieses wechselte unmittelbar vor ihm aus bislang unbekannten Gründen auf die linke Spur. Der Überholende musste eine Gefahrenbremsung einleiten, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß mehrfach gegen die seitliche Schutzplanke.

Der 18-jährige Fahrer wurde leicht verletzt und zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der unbekannte Pkw fuhr danach weiter, ohne anzuhalten.

Für die Unfallaufnahme und die Beseitigung der Trümmerteile wurde die gesamte Fahrbahn rund 40 Minuten voll gesperrt.

Zeugen gesucht

Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, sich bei der Polizeiautobahnstation Heidesheim zu melden:

Quelle: Verkehrsdirektion Mainz

Der Ausbau der Lennebergstraße in Ingelheim dauert länger als vorgesehen. Das ausführende Tiefbauunternehmen hat der Stadt mitgeteilt, dass die Asphaltarbeiten, die ursprünglich für Anfang November geplant waren, erst etwa zwei Wochen später stattfinden können.

Gründe für die Verzögerung

Die Stadt Ingelheim bittet Anwohnerinnen und Anwohner sowie alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die Verzögerung und die damit verbundenen Einschränkungen.

Quelle: Stadt Ingelheim am Rhein

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