Die Gesellschaft der Freunde der Technischen Hochschule Bingen e. V. (GdF) hat in Bingen ihre 36. Preisverleihung abgehalten. Im Mittelpunkt standen die Auszeichnung hervorragender Abschlussarbeiten, die Würdigung ehrenamtlichen Engagements und die Vergabe von Stipendien. Oberbürgermeister Thomas Feser gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern.
Feser hob die Bedeutung der Hochschule für die Stadt hervor: „Die TH Bingen ist ein wichtiger Ort des Lernens, Forschens und Gestaltens. Sie prägt unsere Stadt als Bildungs- und Wissenschaftsstandort und bringt Menschen zusammen, die mit ihrem Wissen und ihren Ideen an Lösungen für die Fragen unserer Zeit arbeiten.“ Das gelte besonders für Themen wie Umwelt und Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Technik und Wirtschaft.
Die GdF unterstützt die Hochschule seit 1950 ideell und finanziell. Sie fördert Forschung, Lehre und Studium, begleitet Studierende und pflegt ein Netzwerk aus Unternehmen, Hochschulangehörigen, Alumni und weiteren Persönlichkeiten. Sie zeichnet zudem besonders erfolgreiche Abschlussarbeiten aus. Der Alfred-Trossen-Preis geht an die beste Abschlussarbeit im Studiengang Elektrotechnik, Vertiefungsrichtung Nachrichtentechnik.
Feser würdigte besonders das Engagement der Förderinnen und Förderer sowie der Bürkle-Stiftung. Stipendien seien mehr als finanzielle Unterstützung: „Sie vermitteln jungen Menschen eine wichtige Botschaft: Eure Leistung wird gesehen – und es gibt Menschen, die an euch glauben.“ Ebenso unverzichtbar sei das ehrenamtliche Engagement, das den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärke.
Quelle: Stadt Bingen am Rhein
