20.01.2026
Mit dem 2025 gestarteten Turboflächen-Projekt hat das Land Rheinland-Pfalz eine Initiative auf den Weg gebracht, um die wirtschaftliche Entwicklung langfristig zu stärken. In diesem Zusammenhang wurden 13 ausgewählte Standorte im Rahmen von Machbarkeitsstudien analysiert, die jeweils eine positive Entwicklungsperspektive aufzeigen. Die fertigen Studien werden den beteiligten Kommunen bis Ende Januar 2026 übergeben.
Oberbürgermeister Thomas Feser konnte die Machbarkeitsstudie an diesem Montag im Innenministerium in Mainz entgegennehmen – gemeinsam mit Anna Ewigleben, Leiterin Bauabteilung der VG Sprendlingen-Gensingen. „Dass uns nun die Machbarkeitsstudie vorliegt ist ein erster Schritt und eine gute Nachricht. Wir werden diese nun genau analysieren und gemeinsam mit den Ministerien sowie den Planungsbüros die weiteren Schritte herausarbeiten und besprechen“, so Feser. „Der Standort in der Nähe des bereits bestehenden Gewerbe- und Industrieparks soll dabei individuell durch das Innen- und das Wirtschaftsministerium sowie durch externe Fachbüros betreut werden.“
Das in der Studie betrachtete Gebiet liegt südlich der Stadt Bingen am Rhein in Gemarkungen der Stadt Bingen und der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen. Im Osten wird das Gebiet durch die Bundesautobahn 61 (A 61) und im Westen durch die zweigleisige Bahnlinie der Nahetalbahn gefasst.
Nach Abschluss der Studien ist mit Beginn des Jahres 2026 nun die konkrete Beurteilung und Weiterentwicklung der Flächen gestartet. Für die Stadt Bingen werden Oberbürgermeister Thomas Feser und die zuständigen Mitarbeitenden sowie die Vertreterinnen und Vertreter der VG Sprendlingen-Gensingen den Prozess weiter intensiv begleiten.
Ziel des Projektes ist es, vorhandene Potenziale gezielt zu nutzen und ein zügiges wie nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu ermöglichen. Die enge fachliche Begleitung soll dabei Transparenz sowie eine belastbare Grundlage für die weiteren Entscheidungen für alle beteiligten Akteure schaffen.
