Die Stadt Mainz bindet die Bevölkerung in die Planung für das Gebiet „Rheinufer Innenstadt Nord“ ein. Grundlage ist das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK). Im Mittelpunkt steht der Feldbergplatz mit seiner Umgebung als Verbindung zwischen Neustadt und Rheinufer. Gefragt sind Erfahrungen und Hinweise: Was zeichnet das Gebiet aus, wo gibt es Defizite, und welche Veränderungen sind den Menschen vor Ort wichtig?
Das Projektteam sucht auf dem Feldbergplatz das Gespräch mit Passanten und Besuchern:
Zusätzlich ist die Online-Beteiligung unter mainz.de/feldbergplatz vom 5. bis 29. November 2026 möglich. Sie richtet sich an alle, die im Gebiet wohnen, arbeiten oder ihre Freizeit verbringen. Hinweise sind für den gesamten Untersuchungsraum zwischen Zollhafen und Kaisertor willkommen.
Möglich wird die Entwicklung durch die Aufnahme in das Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Das ISEK betrachtet das Gebiet im Zusammenhang und führt städtebauliche, soziale und ökologische Anforderungen zusammen. Ziele sind eine bessere Aufenthaltsqualität, mehr Anpassung an den Klimawandel und stärkere Verbindungen zwischen Altstadt, Neustadt und Rhein.
Die Hinweise werden mit den Ergebnissen der Bestandsanalyse ausgewertet. Daraus werden Ziele und Maßnahmen für das ISEK abgeleitet. Eine konkrete Umgestaltungsplanung für den Feldbergplatz ist nicht Gegenstand der aktuellen Beteiligung, ein Umsetzungszeitpunkt steht noch nicht fest. Weitere Beteiligungsangebote sollen die spätere Planung begleiten.
Teil der Gesamtmaßnahme ist der zweite Bauabschnitt der Sanierung des Adenauer-Ufers zwischen Rheinufer-Tiefgarage und Zollhafen. Dafür fand bereits eine umfassende Bürgerbeteiligung statt, deren Ergebnisse in die Planung eingeflossen sind. Die geplante Rheinufergestaltung wird als zentraler Baustein in das Gesamtkonzept eingebunden.
Quelle: Landeshauptstadt Mainz
