
Sozialdezernent Mirko Helmut Kohl hat die Ehrenamtsbörse der Stadt Bad Kreuznach besucht und sich über deren Arbeit informiert. Dabei warb er um weitere Freiwillige.
Besonders gefragt sind derzeit Besuchsdienste und Begleitung, Einkaufshilfen, kleinere Alltagshilfen für erkrankte Menschen sowie Leihgroßeltern. Häufig suchen alleinstehende ältere Menschen Unterstützung bei alltäglichen Handgriffen. Auch Institutionen, Organisationen und Vereine benötigen Hilfe. Bei der Vermittlung achtet die Ehrenamtsbörse darauf, dass das Engagement für die Freiwilligen leistbar bleibt und den Rahmen einer ehrenamtlichen Unterstützung nicht sprengt.
Maria Greiner-Meier und ihr Mann Berthold Meier wurden kürzlich an eine erkrankte Frau vermittelt. „Wir unterstützen dort mit weiteren Ehrenamtlichen bei vielfältigen Dingen, die eigentlich selbstverständlich sind, zum Beispiel Einkaufen, Rezepte abholen, Krankenkassenkarte einlesen", schilderte Maria Greiner-Meier. Berthold Meier baute der Frau zudem einen auf ihre Bedürfnisse angepassten Nähtisch. Die Frau sei durch die Zuwendung wieder agiler und bedankte sich sogar öffentlich per Annonce bei ihrem Helferteam und den Koordinatorinnen der Börse.
Kohl sagte: „Ich bin beeindruckt von der Arbeit der Ehrenamtsbörse und danke allen, die sich bereits einbringen. Ehrenamtliches Engagement ist das soziale Bindeglied unserer Stadtgesellschaft." Er appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, sich zu melden, wenn sie Zeit und ein offenes Ohr haben.
Weitere Informationen gibt es unter www.bad-kreuznach.de/familie-bildung-soziales/ehrenamtsboerse.
Quelle: Stadt Bad Kreuznach · Foto: Werben für die Ehrenamtsbörse Bad Kreuznach (v.l.): Dirk Basmer, Mitarbeiter Sozialamt, He
