Die christlichen Kirchen in Bingen laden gemeinsam mit dem Arbeitskreis Jüdisches Bingen (AKJB) und TIFTUF zu einem Gedenken an die Novemberpogrome ein. Es findet am Montag, 9. November 2026, um 19 Uhr an der ehemaligen Binger Synagoge in der Rochusstraße statt.
Die Kirchen erinnern dort seit 1974 ohne Unterbrechung an die Ereignisse, bei denen die damalige Synagoge in Brand gesetzt wurde. Jüdische Binger Bürger wurden von den Nationalsozialisten drangsaliert.
In diesem Jahr stellt Oberbürgermeister Thomas Feser zusätzlich die Bemalung der Fassadenwand der Synagoge durch die Ingelheimer Künstlerin Katharina von Saalfeld vor. Im Vordergrund steht laut den Veranstaltern das „NIE WIEDER“: Man wolle keine Zeit der Diktatur, des Hasses und der Unterdrückung von Minderheiten in Deutschland mehr erleben.
Eingeladen sind alle Menschen aus Bingen und Umgebung.
Quelle: Stadt Bingen am Rhein
