Beim Landkreis Mainz-Bingen kümmert sich seit Anfang Oktober Nadja Kaufmann als Klimaanpassungsmanagerin um die Kreisliegenschaften. Sie soll ein „Konzept zur nachhaltigen Klimaanpassung und für natürlichen Klimaschutz“ erarbeiten. Die Projektstelle wird zunächst für zwei Jahre vom Bund gefördert. Der Schwerpunkt liegt auf den Schulen.
Vor allem die 21 weiterführenden Schulen in Trägerschaft des Landkreises sollen besser auf Hitze vorbereitet werden. Vorgesehen sind unter anderem:
„Wir müssen uns an das verändernde Klima anpassen und unsere Gebäude so gestalten, dass es sich zum Beispiel an heißen Sommertagen dort gut aushalten lässt“, sagte Landrat Thomas Barth.
Erste Schritte seien bereits erfolgt, so der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Steffen Wolf: In diesem Sommer wurde das Außengelände der Realschule in Nierstein neu gestaltet, derzeit wird der Schulhof der IGS Nieder-Olm entsiegelt.
Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit unterstützt das Vorhaben über den „ANK-DAS-Förderaufruf“. Die Klimaanpassungsmanagerin soll dabei besonders die Synergien zwischen Klimaanpassung, natürlichem Klimaschutz und der Stärkung der Biodiversität durch naturbasierte Lösungen nutzen.
„Hiermit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Deutschen Anpassungsstrategie (DAS). Wir werden mindestens 30 Prozent naturbasierter Lösungen einsetzen und stärken so nicht nur die Biodiversität, sondern auch die Anpassungsfähigkeit des Landkreises an die Folgen des Klimawandels“, sagte Nadja Kaufmann.
Quelle: Kreisverwaltung Mainz-Bingen
