Man war sich einig: alle Beteiligten arbeiteten im letzten Jahr noch professioneller zusammen und schärfen - dort wo es notwendig ist - Teile des Sicherheitskonzeptes nach, um auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren. Die Veranstaltungssicherheit in Mainz bewegt sich - nicht nur bei der Straßenfastnacht - auf einem hohen Niveau, was auch von externen Beobachtern zuletzt bestätigt wurde.
Oberbürgermeister Haase stellt heraus: „Als Stadt sind wir unter anderem für den Zufahrtsschutz bei Veranstaltungen zuständig und hier Vorreiter, was Konzepte und Umsetzung angeht. Die Stadt Mainz reagierte bereits unmittelbar nach den Ereignissen am Berliner Breitscheid-Platz im Jahre 2016 mit ersten Schritten zur Absicherung innerstädtischer Veranstaltungsareale und baute diese Zufahrtssperren sukzessive aus. Wir werden auch in den kommenden Jahren weitere stationäre Sperren gemäß unseres 2021 verabschiedeten Zufahrtsschutzkonzeptes herstellen, die dann zunehmend die heute noch eingesetzten und allen Veranstaltungsbesucher:innen sehr präsenten LKWs ersetzen werden. Bis dahin haben wir diese sogenannten ,Abwehrpunkte‘ nochmals kritisch evaluiert und für dieses Jahr über das bereits vorhandene hohe Schutzniveau hinaus noch weitere mobile Sperren eingerichtet. Auch für andere Veranstaltungen, wie die Parade der Garden oder den Finther Zug der Lebensfreude wurden die Maßnahmen nochmals weiter evaluiert und auch personell verstärkt."
Neben diesen sichtbaren Ansätzen tauschte man sich auch zu weiteren Maßnahmen aus. Der Oberbürgermeister: „Viele der getroffenen Maßnahmen sind im Gegensatz zu dem Team an Vollzugskräften, der Gruppe von Polizeibeamten, einer Straßensperre, einem Poller, einem Sanitätszelt oder einem Glascontainer nicht unmittelbar im Stadtbild sichtbar - und das sollen sie auch gar nicht sein. Aber gerade auch durch die intensive Hintergrundarbeit im Zusammenspiel aller Ordnungsbehörden, Hilfsorganisationen und nicht zuletzt des MCV gewährleisten wir, alles Mögliche zu tun für eine fröhliche und friedliche Fastnacht!"
Ordnungsdezernentin Manuela Matz ergänzt: „Wir haben in den letzten Jahren permanent an dem Thema 'Sicherheitskonzept für Veranstaltungen' gearbeitet und bei der Sicherheit ein sehr hohes Niveau erreicht. Das trifft gerade auch auf die Veranstaltungen zwischen Altweiberdonnerstag und Fastnachtsdienstag zu. Hier haben wir für alle größeren Veranstaltungen entsprechende Konzepte. Natürlich wurden diese im Hinblick auf die jüngsten Ereignisse überprüft. Da, wo es notwendig war, haben wir nachgesteuert. Für uns ist das Thema Sicherheit extrem wichtig. Wir wollen, dass alle Närrinnen und Narrhalesen entspannt Fastnacht feiern und die Tage genießen können."
Auch MCV-Präsident Hannsgeorg Schönig betont, wie wichtig dieser erneute Austausch noch einmal war, um sicher zu gehen, dass mit intensiver Planung, großer Sorgfalt und Umsicht die närrischen Tage bestens vorbereitet sind, um den Närrinnen und Narren unbeschwerte und fröhliche Stunden in Mainz zu gewährleisten.
Quelle: Stadtverwaltung Mainz
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Sarah Heil
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